+++ Anmeldefrist verlängert bis 4.3.17, 11:00 Uhr +++

 

Dieses Jahr findet der Skitag nun schon zum dritten Mal in Reihe statt! Die gemeinsame Abfahrt findet um 7:30 Uhr beim Volg in Oberdorf statt. Wenn jemand privat anreisen möchte ist dies natürlich auch möglich. Treffpunkt ist 9:00 Uhr an der Talstation der Elsigenalp. Zum Mittagessen treffen wir uns gemeinsam in einem Pistenrestaurant.

Anmeldeschluss ist Sonntag, 26. Februar 2017.

Program:

7:30 Uhr Abfahrt beim Volg in Oberdorf
gegen Mittag Gemeinsames Mittagessen in einem Gasthaus
ca. 18:00 Uhr       Rückkehr
Mitnehmen

Geld für Verpflegung im Pistenrestaurant oder Picknick

Trinkflasche, wenn man will

 

JO-Kinder

Wie bisher sind alle Kinder der JO herzlich eingeladen. Für sie ist der Transport und das Skibillet kostenlos. Auch ihr könnt euch über das online Formular anmelden.

Zur Anmeldung

 

 

von Lia Kiener

 

 

26. Dezember

Am 26. Dezember war ich nervös. Nicht wie gewohnt ging die Fahrt um 07:00 los, sondern um 10:00. Trotzdem stand ich bereits um 07:00 auf um noch alle letzten Details zu machen und alle Sachen einzupacken, die nach Fideris mussten. Das war das schwierigste: Was brauche ich alles? Meine Skisachen und meine Kleider waren das eine, ich hatte aber das Gefühl für 20 andere Kinder auch noch denken zu müssen. Tausende Fragen gingen mir durch den Kopf. Schlussendlich hatte ich aber das Gefühl, alles dabei zu haben. Und so war ich ca. um 09:40 beim Volg in Oberdorf – natürlich als erste Person.
Die Fahrt ins Graubünden verlief nach Plan, die traditionelle Trinkpause tat gut. In Fideris stiess Nourdin dazu, somit waren wir definitiv komplett. Unten im Fideriser Dorf war alles schon bereit für uns und die roten Busse konnten mit unserem Gepäck schnell beladen werden. Oben angekommen waren die Leute wie immer hilfsbereit – das Ausladen, die Schlüsselübergabe und die Zimmereinteilung verliefen so ohne grosse Probleme.
Nachdem alle Kinder ihre Zimmer bezogen hatten und die Leiter sich das erste Mal zusammengesetzt hatten, zogen wir als ganze Gruppe los. Für einmal fuhren wir nicht mit dem Lift hoch und den Hang hinunter, sondern es ging zu Fuss hoch. Auf dem «Gipfel» erzählten ich und Nourdin ein paar allgemeine Informationen & Regeln, die für das ganze Lager wichtig waren. Schnell wurde es aber kalt, so machten wir uns zurück auf den Weg ins Arflina.
Das Abendessen war super und der Abend wurde mit gemütlichen Spielen beendet.

27. Dezember

Der erste Morgen war für uns Leiter eine Art Prüfung. Niemand wusste genau, ob alles so klappen würde wie wir es geplant hatten. Tagwach war um 07:30, das Frühstück gabs um 08:00. Bereits um 08:45 waren wir dann angezogen und mit der gesamten Ausrüstung auf dem Platz, wo uns zwei Busse erwarteten. Diese brachten uns zur Talstation vom Skigebiet Klosters/Parsenn. Dort angekommen, nahmen wir als ganze Gruppe 2 Gondeln – erst dann konnte man das Skigebiet erkennen. Alles war etwas hektisch an diesem ersten Morgen, ich denke aber, dass die Organisation nicht besser hätte verlaufen können. Um 15:30 kehrten wir an den abgemachten Ort zurück und die Busse brachten uns zurück ins Arflina.
Nach einer gemütlichen Dusche und etwas Freizeit wurden wir wieder mit einem sehr feinen Nachtessen belohnt. Die Leiter hatten sich in der Zwischenzeit wieder für ein kleines «Debriefing» zusammengesessen und das Abendprogramm besprochen. ;-) Anja war an diesem Abend verantwortliche und lies die zwei Gruppen, welche an jedem Abend in verschiedenen Aufgaben gegeneinander antraten, Tab spielen. In zwei Posten sollten sie entweder in Pantomime oder Erklärungen möglichst viele Begriffe erraten.
Wie schon am Vorabend wurde nach dem offiziellen Programm noch gespielt, wobei das «Meiere» (vor allem auch bei den Leitern) der Hit war!

28. Dezember

Auch der zweite Tag auf dem Schnee verlief ohne weitere Zwischenfälle. Weil die Abläufe jetzt schon ein wenig bekannt waren, konnten wir uns schnell in den Gruppen aufteilen und somit mehr Zeit auf dem Schnee verbringen. In den Gruppen wurde fleissig an der Technik gefeilt. Carving-Schwünge wurden verbessert, das Switch fahren mit verschiedenen Übungen erlernt und auch der Spass kam natürlich nie zu kurz. Zum Mittagessen trafen wir uns in einem kleinen Picknickraum, der nicht gerade einladend war.

Zurück im Haus wurde die Zeit bis zum Nachtessen mit Duschen und Spielen ausgenutzt. An diesem Abend genossen wir ein fantastisches Fondue, leider hatten nicht mehr alle denselben Hunger wie andere! ;-) Das Abendprogramm wurde schliesslich vom jüngsten Leiter Max organisiert, der diese Aufgabe mit Bravour leistete. Die beiden Teams mussten an zwei verschiedenen Posten jeweils ein möglichst originelles Foto machen, welches dann von einer fachkundigen Jury bewertet wurde! Waren diese zwei Aufgaben bewältigt, schlossen wir den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein ab.

29. Dezember

Fast schon routiniert stiegen wir an diesem Morgen ins Büssli. Zur Freude einiger wurde es etwas wärmer und weniger windig, und auch an diesem Tag schien die Sonne ohne eine einzige Wolke am Himmel. Auch das Skigebiet wurde immer vertrauter, somit machte das Skifahren immer mehr Spass. Wir Leiter waren uns einig: Einige Fortschritte sind zu erkennen! Den Lunch gab es wieder im kleinen Picknickraum und auch am Nachmittag genossen wir die vergleichsweise guten Verhältnisse von Kosters/Parsenn.

Schneetechnisch verlief auch dieser Tag glücklicherweise ohne weitere Zwischenfälle und so fuhren wir mit musikalischer Begleitung (Merci Jönu ;-) ) wieder zurück ins Arflina, wo der Ablauf wie gewohnt war. Nach dem Abendessen erklärte Ramona das weitere Vorgehen für den Abend. Sie organisierte eine Winterolympiade, bei der die Teams an verschiedenen Posten ihr Wissen oder ihre Kräfte unter Beweis stellen konnten. Ob Quizrunde, Büchsenwerfen oder «Schlegle», alle hatten ihren Spass! Auch an diesem Abend «meierten» wieder viele mit den Leitern mit und so fand auch dieser Tag ein gemütliches Ende.

30. Dezember

Am letzten Skitag teilten wir uns nicht sofort in Gruppen auf, sondern starteten den Tag auf dem Schnee gemeinsam. Es gab das traditionelle Pferderennen als Aufwärmübung und anschliessend ein paar Gruppenfotos als Erinnerung. Dann wurde eine Abfahrt gemeinsam in Angriff genommen, logischerweise im Menschenslalom. Wir merkten schnell, dass dieser bei einigen Leuten mehr auf der Piste nicht überall gut ankommt, jedoch zogen wir unser Ding durch. ;-)

Da die Zeit so schnell vorüber war, trafen wir uns schon sehr bald wieder zu einem gemeinsamen Mittagessen. Dieses Mal nicht in dem etwas weniger schönen Picknickraum, sondern an der Sonne an einem wunderbaren Platz. Neben dem Essen sangen wir gemeinsam lauthals die Songs «Angelina» «Charlotta» oder «W. Nuss vo Bümpliz». Nach ein paar letzten Abfahren in den Gruppen am Nachmittag trafen wir uns in einer Après-Ski-Bar um etwas trinken zu gehen. Glücklicherweise verlief auch hier alles nach Plan, was uns Leiter natürlich sehr freute.

Am Abend zogen wir noch vor dem Nachtessen wieder unsere Skibekleidung an, um draussen ein Feuer zu machen und das weltbeste Racelette zu geniessen. Dank der Mithilfe von allen Teilnehmern konnten wir uns mit der Arbeit abwechseln, und alle bekamen genug zu Essen. Nach dem Essen gab es um das Feuer eine weitere Tradition: Wir sangen Lieder wie «Laurenzia» und andere Klassiker, was uns auf die darauffolgende Disco in der Bar schon einmal vorbereitete.
Dort angekommen, gab es einen warmen Punsch und schliesslich eine grosse Party mit Après-Ski Songs und einigen Tanzeinlagen! Natürlich wurde die Nachtruhe an diesem Abend etwas nach hinten verlegt, und alle Teilnehmer genossen diese Freiheiten.
Schliesslich war auch dieser Abend zu Ende, was alle ein wenig traurig stimmte.

31. Dezember

Nach dem Frühstück ging es am letzten Tag nicht auf dem Schnee, sondern ans Packen. Jeder suchte seine sieben Sachen zusammen und versammelte sich auf dem Vorplatz des Arlflina. Schnell konnten wir alles einladen und fuhren ein letztes Mal vom Arflina herunter nach Fideris. Dort stand schon der Car bereit, somit konnten wir schnell alles Gepäck umladen und Richtung Solothurn fahren.

Ich verliess den Car bereits im Landquart, um direkt nach Fiesch zu reisen. Müde aber extrem glücklich und erleichtert stieg ich aus dem Car. Ein Lager ohne einen einzigen Zwischenfall – noch immer kann ich mir fast nicht vorstellen, dass dies überhaupt möglich ist.
Zu verdanken ist dies dem ganzen Leiterteam Ruedi, Anja, Ramona & Max, welche immer und überall mitgeholfen haben. Henrik vom Arflina, er ermöglichte uns den Taxidienst und somit auch unser gesamtes Lager. Und zuletzt natürlich Nourdin, weil er der perfekte Hauptleiter war, der zu jeder Zeit die Übersicht hatte!

 

Der grösste Dank geht aber an alle Teilnehmer: Merci für dieses unvergessliche Lager und bis nächstes Jahr!

Euer Leiterteam