Fideris 2019 – Lagerbericht

Das Lager in Fideris startete in diesem Jahr etwas verzögert. Da ich direkt aus Zermatt anreiste, und die Zugverbindungen nicht mit dem Fahrplan des Cars übereinstimmte, mussten alle Teilnehmer inklusive Leiter über eine Stunde an der Autobahnraststätte ausharren, um mich schliesslich zur passenden Zeit am Bahnhof abzuholen. Trotz der Verzögerung kamen wir alle gut in den Heubergen an. Unter den Teilnehmern gab es viele «Routiniers», solche die schon über viele Jahre immer dabei sind. In diesem Jahr gab es aber auch einige neue Gesichter. Ihnen wurde oben von allen geholfen und so fanden alle schnell ihre Zimmer.

Nach dem ersten Mittagessen ging es für den Nachmittag auf die Piste. Dieser erste Nachmittag endete für jemanden bereits früh: Katja verletzte sich bereits nach kurzer Zeit am Handgelenk und musste ins Spital. Anja und Jonas begleiteten sie und wenig später mussten wir erfahren, dass gar eine Operation nötig ist. Allen anderen ging es glücklicherweise gut und dank dem Abendprogramm von Max bewegten wir uns auch noch in der Dunkelheit draussen und hatten unseren Spass!

Am zweiten Tag wurden die Skigruppen noch einmal etwas neu durchmischt und somit konnte schliesslich in den verschiedenen Niveaugruppen auf dem Schnee gearbeitet werden. Dank des wunderbaren Wetters in den ersten Tagen war in den Heubergen ziemlich was los. Für uns hiess das: längere Wartezeiten beim Mittag- und Abendessen. Aber auch dies ging wieder vorbei und wir konnten uns hauptsächlich über die traumhaften Verhältnisse freuen.

Am Abend des 28. Dezember hatten dann drei unserer Leiter ihre «Feuertaufe»: Das erste Mal mussten/durften sie das Abendprogramm für das Lager organisieren. Mit einem Mini-Turnier, bei welchem Man Ping-Pong-Bälle in entfernte Becher werfen musste, begeisterten sie die Teilnehmer sowie Leiter. Nicht alle waren an diesem Abend so treffsicher, Spass hatten aber mit Sicherheit alle! ?

Je länger unser Lager dauerte, desto schwieriger wurden die Wetterverhältnisse. In den letzten Tagen wurde unser Elan durch starken Wind und eisiger Kälte etwas gebremst. An einem Morgen konnten wir nur an einem Lift fahren. Dies veranlasste einige Leiter und Teilnehmer dazu, im Schnee eine Burg im «Kampf gegen die Natur» zu bauen. Geschützt vor dem Schnee und aufgewärmt durch das Bauen ging aber auch dieser Morgen schnell vorbei.

Durch den starken Wind mussten die Leiter am Mittag des vorletzten Tages eine kleine Tradition streichen: Das Raclette am offenen Feuer bei diesen Bedingungen durchzuführen, wäre zu gefährlich gewesen. Nach kurzer Absprache mit der Küche bot sich aber eine optimale Alternative: Wir kamen in den Genuss von (zu viel) Fondue! Wir stellten gemeinsam eine Regel auf: Wer das Brot verliert, muss die Skipiste hochlaufen. Es kam, wie es kommen musste: Nicht wenige liefen kurz vor 20:00 die Skipiste in kurzen Hosen hoch, um nachher verschwitzt wieder runterzulaufen.

Als Abschluss öffnete die Schneebar der Heuberge extra für uns. Es gab Punch und dank unserem DJ Jonas einige Hits. Es wurde viel getanzt und gesungen! Nach und nach schickten die Leiter jedoch die jüngeren Teilnehmer ins Bett und gingen schliesslich selber schlafen.

Auch der letzte Morgen brachte nicht das beste Wetter mit sich. Wir alle nahmen uns also genügend Zeit, alles wieder in die Koffer zu verstauen. Nach dem obligaten Menschenslalom luden wir unser Gepäck in einen Anhänger und holten uns Schlitten für den ersten Teil des Heimweges. Die Schlittelpiste war auch in diesem Jahr nicht ungefährlich und so kam es, dass einige von uns ziemlich froh waren, einen Helm und Rückenpanzer zu tragen.

Fast ohne Blessuren, mit wenig Schlaf und vielen tollen Erinnerungen konnten wir schliesslich unsere Heimreise antreten. Auch in diesem Jahr war Fideris für mich ein Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis. Ich hoffe, dass auch im nächsten Jahr begeisterte Kinder dabei sind und bedanke mich auf diesem Weg noch einmal herzlich bei der tatkräftigen Mitarbeit von allen Leitern! Ich freue mich auf nächstes Jahr!

Lia Kiener, Hauptleitung Lager Fideris

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Galey Sport
Erlimattweg 1
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JO Sommerbräteln

Zum zweiten Mal in Folge fand Ende August das Vereinsbräteln statt. Der Wetterbericht lies die Organisatoren etwas zweifeln und die Durchführung stand bis zur letzten Sekunde auf der Kippe. Glücklicherweise war das Wetter schliesslich viel besser als gemeldet, was alle Anwesenden freute. Auch das Feuerverbot, welches immer noch im ganzen Kanton herrscht konnte mit einem mitgebrachten Gasgrill von Peter umgangen werden. – Danke noch einmal!

Um ca. 18:00 Uhr versammelten sich rund 30 JO-Kinder beim Tunneli in Oberdorf. Ziel der Veranstaltung war es, dass auch die Eltern einmal die Leiter in einem etwas anderen Rahmen kennenlernen konnten – was auch wunderbar klappte. Der lange Tisch wurde nach und nach mit verschiedenen Salaten, Züpfe und anderen feinen Sachen gefüllt. Wie auch im letzten Jahr stellte der SSCW die Getränke den Anwesenden zur Verfügung, alles andere wurde herumgereicht und geteilt.

Die Atmosphäre war sehr entspannt und locker, es gab viele lustige Gespräche. Einige hartnäckige Clubmitglieder trotzten der Kälte bis spät in die Nacht hinein und sorgten dafür, dass es bei den Getränken keine Resten mehr gab. ?

Es wäre schön, wenn der zweite Freitag nach den grossen Sommerferien zu einem fixen Datum im SSCW-Kalender wird. Wir freuen uns deshalb schon jetzt, im nächsten Jahr noch mehr SSCW-Kinder mit deren Eltern begrüssen zu dürfen. Alle Anwesenden waren mit Freude dabei und auch die Organisatoren waren rundum zufrieden. Merci noch einmal Lina und Max!

Lia Kiener
Präsidentin SSC Weissenstein