{"id":237,"date":"2019-01-19T11:14:01","date_gmt":"2019-01-19T11:14:01","guid":{"rendered":"http:\/\/ssc-weissenstein.ch\/?p=237"},"modified":"2019-01-19T11:14:01","modified_gmt":"2019-01-19T11:14:01","slug":"fideris-2019-lagerbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ssc-weissenstein.ch\/index.php\/2019\/01\/19\/fideris-2019-lagerbericht\/","title":{"rendered":"Fideris 2019 &#8211; Lagerbericht"},"content":{"rendered":"<p>Das Lager in Fideris startete in diesem Jahr etwas verz\u00f6gert. Da ich direkt aus Zermatt anreiste, und die Zugverbindungen nicht mit dem Fahrplan des Cars \u00fcbereinstimmte, mussten alle Teilnehmer inklusive Leiter \u00fcber eine Stunde an der Autobahnrastst\u00e4tte ausharren, um mich schliesslich zur passenden Zeit am Bahnhof abzuholen. Trotz der Verz\u00f6gerung kamen wir alle gut in den Heubergen an. Unter den Teilnehmern gab es viele \u00abRoutiniers\u00bb, solche die schon \u00fcber viele Jahre immer dabei sind. In diesem Jahr gab es aber auch einige neue Gesichter. Ihnen wurde oben von allen geholfen und so fanden alle schnell ihre Zimmer.<\/p>\n<p>Nach dem ersten Mittagessen ging es f\u00fcr den Nachmittag auf die Piste. Dieser erste Nachmittag endete f\u00fcr jemanden bereits fr\u00fch: Katja verletzte sich bereits nach kurzer Zeit am Handgelenk und musste ins Spital. Anja und Jonas begleiteten sie und wenig sp\u00e4ter mussten wir erfahren, dass gar eine Operation n\u00f6tig ist. Allen anderen ging es gl\u00fccklicherweise gut und dank dem Abendprogramm von Max bewegten wir uns auch noch in der Dunkelheit draussen und hatten unseren Spass!<\/p>\n<p>Am zweiten Tag wurden die Skigruppen noch einmal etwas neu durchmischt und somit konnte schliesslich in den verschiedenen Niveaugruppen auf dem Schnee gearbeitet werden. Dank des wunderbaren Wetters in den ersten Tagen war in den Heubergen ziemlich was los. F\u00fcr uns hiess das: l\u00e4ngere Wartezeiten beim Mittag- und Abendessen. Aber auch dies ging wieder vorbei und wir konnten uns haupts\u00e4chlich \u00fcber die traumhaften Verh\u00e4ltnisse freuen.<\/p>\n<p>Am Abend des 28. Dezember hatten dann drei unserer Leiter ihre \u00abFeuertaufe\u00bb: Das erste Mal mussten\/durften sie das Abendprogramm f\u00fcr das Lager organisieren. Mit einem Mini-Turnier, bei welchem Man Ping-Pong-B\u00e4lle in entfernte Becher werfen musste, begeisterten sie die Teilnehmer sowie Leiter. Nicht alle waren an diesem Abend so treffsicher, Spass hatten aber mit Sicherheit alle! ?<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger unser Lager dauerte, desto schwieriger wurden die Wetterverh\u00e4ltnisse. In den letzten Tagen wurde unser Elan durch starken Wind und eisiger K\u00e4lte etwas gebremst. An einem Morgen konnten wir nur an einem Lift fahren. Dies veranlasste einige Leiter und Teilnehmer dazu, im Schnee eine Burg im \u00abKampf gegen die Natur\u00bb zu bauen. Gesch\u00fctzt vor dem Schnee und aufgew\u00e4rmt durch das Bauen ging aber auch dieser Morgen schnell vorbei.<\/p>\n<p>Durch den starken Wind mussten die Leiter am Mittag des vorletzten Tages eine kleine Tradition streichen: Das Raclette am offenen Feuer bei diesen Bedingungen durchzuf\u00fchren, w\u00e4re zu gef\u00e4hrlich gewesen. Nach kurzer Absprache mit der K\u00fcche bot sich aber eine optimale Alternative: Wir kamen in den Genuss von (zu viel) Fondue! Wir stellten gemeinsam eine Regel auf: Wer das Brot verliert, muss die Skipiste hochlaufen. Es kam, wie es kommen musste: Nicht wenige liefen kurz vor 20:00 die Skipiste in kurzen Hosen hoch, um nachher verschwitzt wieder runterzulaufen.<\/p>\n<p>Als Abschluss \u00f6ffnete die Schneebar der Heuberge extra f\u00fcr uns. Es gab Punch und dank unserem DJ Jonas einige Hits. Es wurde viel getanzt und gesungen! Nach und nach schickten die Leiter jedoch die j\u00fcngeren Teilnehmer ins Bett und gingen schliesslich selber schlafen.<\/p>\n<p>Auch der letzte Morgen brachte nicht das beste Wetter mit sich. Wir alle nahmen uns also gen\u00fcgend Zeit, alles wieder in die Koffer zu verstauen. Nach dem obligaten Menschenslalom luden wir unser Gep\u00e4ck in einen Anh\u00e4nger und holten uns Schlitten f\u00fcr den ersten Teil des Heimweges. Die Schlittelpiste war auch in diesem Jahr nicht ungef\u00e4hrlich und so kam es, dass einige von uns ziemlich froh waren, einen Helm und R\u00fcckenpanzer zu tragen.<\/p>\n<p>Fast ohne Blessuren, mit wenig Schlaf und vielen tollen Erinnerungen konnten wir schliesslich unsere Heimreise antreten. Auch in diesem Jahr war Fideris f\u00fcr mich ein Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis. Ich hoffe, dass auch im n\u00e4chsten Jahr begeisterte Kinder dabei sind und bedanke mich auf diesem Weg noch einmal herzlich bei der tatkr\u00e4ftigen Mitarbeit von allen Leitern! Ich freue mich auf n\u00e4chstes Jahr!<\/p>\n<p><em>Lia Kiener, Hauptleitung Lager Fideris<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Lager in Fideris startete in diesem Jahr etwas verz\u00f6gert. Da ich direkt aus Zermatt anreiste, und die Zugverbindungen nicht mit dem Fahrplan des Cars \u00fcbereinstimmte, mussten alle Teilnehmer inklusive Leiter \u00fcber eine Stunde an der Autobahnrastst\u00e4tte ausharren, um mich schliesslich zur passenden Zeit am Bahnhof abzuholen. 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